Inländerdiskriminierung steigt drastisch an

04. Mai 2009

Inländerdiskriminierung steigt drastisch an

Die PresseDie Diskriminierung von Österreichern durch Migranten nehme mittlerweile erschreckende Ausmaße an. Das ist die Bilanz, die die FPÖ aus den Meldungen bei ihrer "Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung"  zieht. Die Stelle wurde am  27. Februar 2008 eingerichtet. Seither habe man 2217 Beschwerden erhalten, berichtete FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Montag.
Die meisten Beschwerden würden Jugendbanden migrantischer Herkunft betreffen. Jugendlichen Österreichern würde etwa das Handy gestohlen oder sie würden aus Spielkäfigen vertrieben. Außerdem gebe es Mobbing in Schulen und Rangeleien in Parkanlagen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch die Blockade von Skaterflächen auf der Donauinsel und von Radwegen würden gemeldet.
Schlägereien im Gemeindebau seien an der Tagesordnung. Österreicher seien kulturell anders gelagert und träten eben nicht in "Rudeln" auf. Deshalb seien sie den migrantischen Jugendgangs schon rein quantitativ unterlegen. Es sei klar, dass das Klischee vom generell bemitleidenswerten Migranten, für den man Verständnis haben müsse, nicht stimme: "Es eskaliert".

FPÖ - Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung

© Foto: Reuters

Die FPÖ fordert eine einwöchige "Schnupperhaft" zur Abschreckung, die Abschiebung straffälliger Ausländer gegebenenfalls samt Familie, und die Erhöhung von Mindeststrafen. In schweren Fällen sollte auch bei Jugendlichen das Erwachsenenstrafrecht zur Anwendung kommen und von der Polizei die Herkunftsangabe des Täters eigens erhoben werden.