Formel 1: Harte Kritik von Niki Lauda

13. Mai 2009

Formel 1: Harte Kritik von Niki Lauda

Die PresseIm Streit um die Budgetobergrenze in der Formel 1 hat sich der ehemalige Weltmeister Niki Lauda auf die Seite von FIA-PrĂ€sident Max Mosley gestellt. Der dreifache Champion kritisierte im Interview mit dem Magazin "Sport-Bild" vor allem Ferrari und die Teamvereinigung Fota. "Die Budgetgrenze von 45 Millionen Euro ist das VernĂŒnftigste, was ich je in meinem Leben gehört habe. Alle Teams haben darum gebeten. Und jetzt ist Ferrari plötzlich dagegen. Das ist völlig bescheuert", sagte der Österreicher.
Die Formel 1 betreibe "Selbstzerstörung", meinte Lauda. "Das Problem ist, dass in den Teams nur Egozentriker sitzen, die sich nicht einig werden. Das ist der Wahnsinn!" Nach seiner Ansicht ist die Teamvereinigung Fota kein ernstzunehmender Gegner fĂŒr FIA-Chef Mosley. Die Organisation existiere wegen der Uneinigkeit ĂŒber die Regeln und den Diffusor-Streit "eigentlich nur noch auf dem Papier". Lauda: "In der Fota streiten sie mehr, als konstruktiv ĂŒber die Zukunft nachzudenken. Damit tun die Herrschaften alles, damit die FIA jetzt alleine entscheidet, wie es mit der Formel 1 weitergeht."

Ferrari - Streit um Budgetobergrenze

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