Die Krise wird noch viel schlimmer

05. Juni 2009

Die Krise wird noch viel schlimmer

Die PresseDie vage Hoffnung, dass die Konjunktur nach dem ersten Katastrophenquartal dieses Jahres das Schlimmste ĂŒberstanden hat, löst sich derzeit gerade in Luft auf: Am Donnerstag haben EZB und Oesterreichische Nationalbank neue Prognosen fĂŒr die Wirtschaftsentwicklung vorgelegt – und sie haben ihre Vorschau noch einmal krĂ€ftig nach unten gedrĂŒckt: In der Eurozone wird die Wirtschaft heuer um bis zu 5,1 Prozent schrumpfen, in Österreich um 4,2 Prozent.
Auch 2010 wird es kein Wachstum geben: Da rechnet die EZB fĂŒr den Euroraum mit einer weiteren Schrumpfung um 0,1 bis 0,4 Prozent, in Österreich dĂŒrfte die Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent zurĂŒckgehen. Erst 2011 ist mit einer Stabilisierung oder sogar einem leichten Wachstum von 1,2 Prozent zu rechnen. Zumindest aus heutiger Sicht. Die Arbeitslosenrate wird stark nach oben schießen, die verfĂŒgbaren Einkommen werden nĂ€chstes Jahr sinken.

Wirtschaftskrise

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